Lissabon

Tajo mit Brücke des 25. April © Dieter Jansen
Tajo mit Brücke des 25. April

 

Die Stadt der sieben Hügel, so wird Lissabon genannt, ist die Hauptstadt Portugals mit dem wichtigen Handelshafen an der Tejo-Bucht.

 

Auf einer Fläche von 85 qkm leben in der Stadt über 500.000 Menschen, im umliegenden Einzugsgebiet allerdings mehr als 3 Millionen und damit rund ein Viertel der Gesamt-bevölkerung Portugals.

 

Lissabon – auch Stadt der sieben Hügel genannt – blickt auf eine geschichtsträchtige Vergangenheit zurück.

 

Die Besiedelung beginnt schon 2.000 vor unserer Zeitrechnung. Auch Phönizier und die Karthager kommen in die Gegend und nutzen den Hafen. Auch Römer und sogar Germanen erobern die Stadt.

 

Die Arbaber erobern um 700 Lissabon und weite Teile Portugals und Spaniens. Das Kapitel endet gut 500 Jahre später.

 

Lissabon wird Sitz des portugiesischen Königs. Im Mittelalter wird die Stadt von schweren Erdbeben und von der Pest heimgesucht.

 

Dann besetzen die Spanier Portugal. 1668 endet diese Besetzung und Portugal wir wieder unabhängig.

 

1910 wird die Republik ausgerufen. Ein Paar Jahre später putscht General Gomez da Costa.

 

1974 wird dieses Kapitel durch die Nelkenrevolution beendet.

 

Lissabon richtet die EXPO, die Fußball WM aus und wird europäische Kulturhauptstadt.

 

 

 

Im Stadtzentrum

 

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Nationalheiligtum Cristo Rei

 

Katholische Wallfahrtskirche mit Statue, die dem "Heiligsten Herzen Jesu" gewidmet und an die Christusstatue in Rio angelehnt ist. Die Aussicht ist dort fabelhaft. Noch besser ist die Aussicht von der Christus-Terrasse.

 

 

 

Stadtteil Belém (zu deutsch Bethlehem)

 

Dieser ehemals eigenständige Stadtteil ist reich an Kunst und Kultur. Besonders hervorzuheben sind  das Hieronymitenkloster, der Torre de Belém (beides Weltkulturerbe), das Kulturzentrum, das Denkmal der Entdeckungen, uvm.

 

 

 

Mercado Da Ribeira

 

Diese große Markthalle bietet seit dem 19. Jahrhundert alles erdenkliche an Waren an.