Palmela und Evora

Palmela

 

Der alte Ort liegt unterhalb der Burg und sieht überwiegend verfallen aus. Überwiegend ältere Menschen wohnen in der Altstadt. Im Gegensatz dazu ist die Neustadt modern und sauber dafür aber mit wenig Charm.

 

 

Castelo de Palmela (Burg von Palmela)

 

Die Stadt Palmela wird vor allem wegen ihrer Burg besucht, ein beeindruckendes Bauwerk, an den Ausläufern des Arrábida Gebirges sowie an den Flussmündungen des Sado und des Tagus. Gegen Abend, wenn die Burg beleuchtet wird, ist sie eine besonders schöne Sehenswürdigkeit. Die ursprünglich von den Mauren besetzte Burg wurde im 12. Jahrhundert unter der Herrschaft von den Spaniern schließlich von den Portugiesen erobert. Im Laufe der Geschichte wurde sie mehrere Male zerstört und wieder aufgebaut. Heute beherbergt sie eine von Portugals luxuriösesten „pousadas“ (exklusive historische Hotels).

 

 

 

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Évora

  

Das Historisches Zentrum von Évora, der Hauptstadt der Provinz Alentejo, wurde vor mehr als 2.000 Jahren (Kelten) geprägt. Es fiel unter römischer Herrschaft. Die Ruinen des Tempels der Diana sind noch zu sehen. Während der Westgotenzeit, wurde die Stadtmauer erweitert. Unter maurischer Herrschaft, wurden weitere Verbesserungen am ursprünglichen Verteidigungssystem durchgeführt (Überresten der alten Kasbah). Es gibt eine Reihe von Gebäuden aus dem Mittelalter. Das am besten erhaltene ist die Kathedrale, die im 13.Jahrhundert vollendet wurde.

 

Aber es war im 15. Jahrhundert, als die portugiesischen Könige begann das Leben in Évora immer regelmäßig zu besuchen. Zu dieser Zeit wurden Klöster und königlichen Paläste erbaut: St Claire Convent, die königliche Kirche und das Kloster São Francisco und das Os Lóios Kloster mit der São João Evangelista Kirche. 

 

Als die Universität des Heiligen Geistes gegründet wurde, war Évora zweitgrößte Stadt Portugals. 

 

Évora hat viele bemerkenswerte Patrizierhäusern aus dem 16. Jahrhundert (Cordovil Haus, das Haus Garcia de Resende). 

 

Évora blieb vor allem durch das große Erdbeben von 1755, dass viele Städte in Portugal, einschließlich Lissabon zerstörte, unbeschädigt. Die Sehenswürdigkeiten der Altstadt von Évora zeugen von ihrer tiefgreifenden Einfluss auf portugiesischen Architektur in Brasilien.