Im Norden Israels unterwegs

 

Alles beginnt an der Israelisch-Libanesischen Grenze. Rosh Harnira ist noch eine Grenze, wie wir Deutsche sie noch aus den Kalten Kriegszeiten kennen.

 

Es gibt absolut kein Durchkommen. Im Gegenteil: Die alte Eisenbahnlinie Tel Aviv - Beirut ist hier abgebaut. Das Militär steht hochbewaffnet an diesem Abschnitt. Die hier stationierten UN-Truppen sollen Frieden stiften. Aber dennoch treffen immer wieder Raketen aus dem Libanon diese Siedlung.

 

Eine Seilbahn bringt Touristen an den schönen Strand.

 

 

 

Weiter geht es nach Banyas. Hier entspringt einer der drei Quellflüsse des Jordan der den Namen Banyas trägt. Hier stand die antike Stadt Caesarea Philippi. Daneben gibt es ein Naturreservat.

 

Der Ort liegt auf den Golan-Höhen. Diese wurden 1967 durch Israel annektiert. Bis dahin gehörte der östliche Teil zu Syrien. Die Annektion erfolgte, weil die Syrische Armee von dieser Höhe aus auf Israel schoss. Die Grenze ist Pufferzone und wird ebenfalls von der UN bewacht. Dennoch sollte niemand glauben, die Israelis würden hier irgendetwas dem Zufall überlassen.

 

 

Die Hauptstraße führt uns dann zum See Genezareth. Der Name ist nur in Deutschland gebräuchlich. Der Name ist Tiberiassee bzw. im Hebräischen Jam Kinneret im Arabischen See von Tiberias.

 

Nach einem Aufenthalt geht es weiter zum Berg der Seligpreisungen. Für gläubige Menschen hielt hier Jesus die Bergpredigt. Es ist ein wunderbarer Ort mit Ausblick auf den See Tiberias.

 

 

 

Wir nächtigen im Kibbuz Nes Ammim, der stark von der Ev. Rheinischen Kirche gefördert wird.

 

Weiter geht es nach Nazareth. Das ist eine Stadt von etwa 120.000 Einwohnern. Es leben sowohl Juden, Muslime als auch Christen in der Stadt. Kreuzfahrer ließen hier eine gewaltige Basilika errichten (Verkündigungskirche). Heute bezweifeln Historiker, ob Jesus hier gelebt habe. Zu dieser Zeit war die Stadt nicht gegründet.

 

Am Mittelmeer liegen sowohl die historische Stadt Caesarea Stratonis als auch die neue Stadt Caesarea. Hier war einst ein römischer Hafen, ein Theater und eine Wasserleitung. Auch die christliche Kreuzfahrer, Griechen und Perser bauten hier.

 

 

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