Auf der M13 von Alcúdia nach Campanet

 

Auf der Autobahn fahren wir nach Lloseta. Der kleine verträumte Ort mit 5600 Einwohnern, hat mittlerweile Anschluss an die Eisenbahnstrecke nach Palma bzw. Manacor. Bekannt ist die weit sichtbare Zementfabrik.  Ab dem Jahr 1900 wurde hier 70 Jahre Braunkohle abgebaut.

 

Ansonsten wird der Kleinort von einem großen Anwesen (Aiamans-Palast) geprägt. Er ist Eigentum der Stadt, soll verkauft werden. Aber kaufen will niemand. Direkt daneben wird ein kleines Hotel betrieben. Es schließt sich die Hauptkirche (Oratori del Cocó) an. Direkt gegenüber befindet sich natürlich die örtliche Hauptbar. Rechts und links davon ein Paar Geschäfte, Ost, Gemüse, Lebensmittel und Kinderklamotten.

 


Oberhalb von Lloseta liegt die Altstadt  mit ihren kleinen Gassen. Dort findet man ein Textilgeschäft in dem das Zungenmuster auf alten Maschinen gewebt wird. Das Muster stammt von den Arabern und heißt Ikats. Die schönen strapazierfähigen Stoffe sind nicht ganz billig, aber sehr lange haltbar.

 

 

 

Teixits Riera

Calla Major 50

07360 Lloseta (Mallorca)

Tel. 971 51

Email: teixitsriera@teixitsriera.com

Internet

 

 

Die Eisenbahn fährt seit einigen Jahren in Llosetta.

 

 

Der kleine Ort Mancor de la Vall liegt vor einer imposanten Anhöhe. Im Ort selbst gibt’s nicht viel. Aber die kleinen, alten Häuser wie auch die Ortskirche, sind liebevoll hergerichtet. Von den 1.300 Einwohnern gibt es 9% Ausländer. Eigentlicher Höhepunkt ist das Kloster Iglesia de Santa Llucia oberhalb des Ortes. Imposante Aussicht!

 

 

Der winzige Ort Biniboa besteht aus nur einer Straße. Neben der Ortskirche führt ein kleiner Weg Rechts zu einer Kirchenruine. Sie ist weder zerstört, noch vom Erdbeben heimgesucht worden. Ein ehem. Premierminister Spaniens hatte diese im letzen Jahrhundert zur Ehre seiner Großmutter (!) bauen lassen. Noch vor seiner Fertigstellung ward er nicht mehr in seinem Amt und der Bau wurde eingestellt.

 


Auf abenteuerlichen Wegen geht’s nach Caimari. Genauso klein und unbedeutend. Seine Einwohner leben vom Olivenanbau. Die einzige Gaststätte hat einen wunderbaren Tomatensalat. Etwas außerhalb gibt’s denn dann auch eine Olivenmühle mit allerlei nützlichen und weniger nützlichen Naturprodukten.


Dicke Olivenbäume © Dieter Jansen
Dicke Olivenbäume

 

Auf der Strasse Richtung Inka kommt der Ort Selva. Hier gab es einst eine bedeutende Schuhproduktion, die aber leider nach Afrika abgewandert ist. Schuhe gibt’s immer noch in der ehemaligen Fabrik günstig zu kaufen.

 

Schuh und Lederfabrik

Kollflex

Ctra. de Lluc, 47

07313 Selva

Mallorca,Illes Balears,Spanien

+34 971 51 57 34

www.kollflex1927.com

 

In Campanet spielt sich das Leben Rings um den Markt ab. Die Gässchen im Ort wirken mehr als verschlafen. Die für den Ort viel zu große Kirche wirkt mittelalterlich dunkel, die typisch mallorquinischen Stoffdecken an den Eingängen wirken frisch.

 


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